Decode AI
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Decode AI
Vibe Coding trifft BMAD - Wie aus AI-Code belastbare Software wird
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Hallo liebe Community,
Decode AI ist zurück - mit neuem Konzept, höherer Frequenz und einem Thema, das weit über den nächsten AI-Hype hinausgeht: Vibe Coding, Agents und die Frage, wie aus einer schnellen Idee verlässliche Software wird. Michael berichtet von seinem Multi-Agenten-Team mit Paperclip AI, während Ralf erklärt, weshalb Erfahrung, Domänenwissen und eine Methode wie BMAD trotz aller AI-Unterstützung unverzichtbar bleiben. Für die Community ist das besonders relevant, weil agentische Arbeitsweisen längst in der Plattformwelt ankommen. Es geht ganz praktisch um Agentic AI, Softwarearchitektur, Security, Kosten und den verantwortungsvollen Einsatz von Coding Agents.
- 🎙️ Decode AI startet neu: kürzere Folgen, mehr aktuelle Themen und künftig kleine Miniserien statt gepflegtem AI-Overload.
- 🧠 Michael zeigt, wie er mit Paperclip AI eine virtuelle Firma aus CEO, CTO, Entwickler, Dokumentation und UX aufgebaut hat.
- 🛠️ Aus einem Forms-Fragebogen mit Excel-Auswertung soll per Vibe Coding eine eigenständige Software werden - was soll da schon schiefgehen?
- 🤖 Ralf ordnet ein, was Agentic AI von einem einzelnen LLM unterscheidet und warum Tools, Kontext, Berechtigungen und Ausführungsumgebungen entscheidend sind.
- 🔐 Halluzinierende Agents können nicht nur falsche Texte erzeugen, sondern auch falsche Handlungen ausführen - inklusive Sicherheitsproblemen und stillen Fehlern.
- 🚀 BMAD bringt Rollen, Backlogs, Epics, User Stories, Tests und Reviews in AI-gestützte Softwareprojekte.
- 🧱 Greenfield oder Brownfield: BMAD kann auch bestehenden Vibe-Code analysieren und unterschiedliche Muster, Konventionen und kritische Regelverstöße sichtbar machen.
- 💸 Mehr Agents bedeuten nicht automatisch mehr Effizienz - Tokenverbrauch, Energiebedarf und laufende Kosten gehören ebenfalls auf den Prüfstand.
- 👀 Michael und Ralf zeigen, warum Domänenwissen nicht verschwindet, nur weil AI überzeugend behauptet, sie habe alles erledigt.
Im Gespräch erwähnen wir Paperclip AI, BMAD sowie die Website "Is AI Profitable Yet?". Die konkreten Links findet ihr, weiter unten. Gebt uns Feedback zum Reboot, teilt die Folge und empfehlt sie weiter.
Links zur Folge
- Paperclip AI - Website
- Paperclip AI - Open-Source-Projekt auf GitHub
- BMAD Method - Open-Source-Projekt und Dokumentation
- Is AI Profitable Yet?
Ergänzende Links
- OpenClaw - Offizielle Website
- Microsoft Agent 365 - Übersicht
- OWASP GenAI Security Project
- OWASP Top 10 für LLM-Anwendungen
- Visual Studio Code
- GitHub Copilot
- Codex
- Jira
- Confluence
- EU AI Act - Offizielle Übersicht der Europäischen Kommission
- EU Data Act - Offizielle Übersicht der Europäischen Kommission
AI, Microsoft Build, OpenAI, language models, AI development tools, hardware advancements, Google Gemini, technology development
Hallo Miguel!
Michael:Hallo Ralf!
Ralf Richter:Was machst du denn hier? Hast du dich verlaufen?
Michael:man meinen bei der Distanz zwischen der letzten Aufnahme und der heutigen. Aber nein, ich bin mit Absicht hier, mit voller Absicht und guten Vorsätzen.
Ralf Richter:Das sehe ich ganz genauso. Ja, lass uns sehen, ob wir sie einhalten. Hallo und willkommen zurück zu Decode AI in Deutsch mit ein paar Veränderungen. Und Micha und ich haben uns nämlich jetzt eine ganze Weile lang nicht gesehen aus unterschiedlichen Gründen und haben ganz viel quasi an AI-Entwicklung verpasst bzw. nicht mit euch besprochen. Wir haben beschlossen, dass wir den Podcast ein bisschen ändern und mehr aus dem Bauch raus, vielleicht dadurch interessanter gestaltet. aber auch mit ein paar weiteren Veränderungen für euch starten wollen oder neu starten wollen, würde ich sagen. Micha, ich bin mega, mega euphorisch und auch super gespannt, wie wir das hinkriegen und wie das wird.
Michael:Es fühlt sich so bisschen an, als würden wir einen neuen Podcast starten, weil wir so ein bisschen weniger auf das zurückgehen, was wir bisher schon gemacht haben. Und wir jetzt dann in das einsteigen, wo wir beide, glaube ich, aus dem Alltag heraus schon relativ viele Berührungspunkte mit haben und immer wieder auch diese Aha-Momente haben. Das heißt, wir haben uns über ein paar Sachen unterhalten, die wir definitiv mit drin haben wollen. Das sind so. schnelle News, die uns über den Weg gelaufen sind, die man mal gehört haben sollte. Ich habe zum Beispiel auch in der Vorbereitung zu heute ganz kurz was über Co-Pilot gelernt, ich noch nicht wusste. Ja, und solche Geschichten oder aber auch wir haben angefangen in der Vorbesprechung über so ein einfaches Thema hier mal so einsteigen, haben wir festgestellt, das sollten wir eigentlich aufnehmen. Ich glaube, ich hoffe, dass uns das jetzt auch noch gelingt, dass wir das Thema aufgreifen können. Und genau über so was mit euch, ich hab's grad eben vorher gesagt, abnörden. Also mit euch drüber reden, was es dann in so dieser AI-Welt grade an Sachen gibt, die cool sind, ohne dass wir jede Woche erzählen, dass irgendein neuer Hersteller ein neues Modell rausgehauen hat, was besonders toll blinkt oder schnell ist oder wie viele Parameter es hat oder wenig Tokens es hat, außer es ist was Revolutionäres. Dann alles fein, aber so. Ja.
Ralf Richter:Ja, ich habe Bock. Wir haben ja vorhin schon eine Weile, also wir sind für euch nicht sichtbar, aber wir haben uns jetzt bereits, ich keine Ahnung, dreimal oder so was wieder getroffen, uns darüber klar zu sein, wie wir mit euch diesen Podcast wieder starten wollen. Und sorry, dass wir jetzt da gerade so ein bisschen in die Tiefe gehen, aber im Wesentlichen, wir möchten die Frequenz wieder erhöhen, weil es einfach deutlich sichtbar ist, dass die News, die Änderungen, oder sagen wir, das, über das man reden kann, sich gestapelt hat und einfach mal runter und weg von der Seele gesprochen werden muss. Was euch vielleicht im Alltag hilft, nein, was euch im Alltag sicherlich hilft, entweder uns doof zu finden oder aber es anzunehmen und zu schauen, wie es weitergeht. Und wir werden das für euch so aufbereiten, dass wir im Grunde genommen weiterhin Technik und wirtschaftliche Betrachtungen haben. Wir werden den Fokus legen auf Mehrwerte, also was AI und Mehrwert bietet oder was ist eher ein Flop. Dazu werden wir, wie Micha schon gesagt hat, eine kleine News-Rubrik haben, weil ich denke, das sollte man mindestens noch mal mit dabei haben. Da möchten wir aber nicht nur sagen irgendwie die Headline und drei Phrasen dazu, sondern vielleicht auch eine kleine Einschätzung von unserer Seite dazu. Und dann wird es was ganz Neues geben, nämlich dass wir uns einem Thema widmen und wir möchten diese Folgen etwas kürzer gestalten. Und daher werden wir quasi Miniserien starten. Das heißt, Podcast eins bis fünf seit dem Relaunch wird quasi immer einen Anteil oder ab nächstes Mal einen Anteil einer Miniserie enthalten und die wird immer weiter aufgebaut, bis sie dann quasi zu einem Fazit kommt. Und wir hoffen damit. Informationen besser an euch transportieren zu können, ohne ein Overload zu generieren und damit das immer noch bequem in die Fahrt zur Arbeitsstätte oder zum Kunden oder wo auch immer hin zu hören und zu konsumieren ist. So jetzt habe ich ganz viel gesprochen, Micha. Wir hatten ein mega interessantes Thema gerade.
Michael:Ja, Wipe Coding. Ich würde es mal unter dieser Headline einpacken.
Ralf Richter:ja! Ja.
Michael:Ich habe von einem Projekt gesprochen, ich gerade für uns in der Firma umsetze. zwar haben wir vor drei, vier Jahren angefangen, Produkt zu entwickeln, was einen riesigen Fragebogen hatte. Den haben wir in Forms abgebildet, mit ein bisschen Logik dahinter oder viel Logik dahinter. sind Analysen reingelaufen von von wissenschaftlichen Ansätzen, wie man losgehen kann und eben in dem Fall geht es Change, Change messbar machen kann, Erfolg von Change oder Wahrscheinlichkeit von Erfolg von Change messbar machen kann. Und das haben wir genommen. Und dann gab es da über 70 Fragen in Forms. Dann gab es dann eine manuelle Auswertung in einer Excel-Liste. Und dann gab es eine tolle Grafik hintendran. Und ihr merkt schon, Der Reif schmunzelt auch schon ganz toll. Da waren keine Softwareentwickler involviert. Und jetzt ist natürlich mit diesem ganzen AI-Kram, den wir hier neuerdings haben, einfach der Gedanke gereift, okay, lass uns das mal nehmen. Das ganze Konzept steht schon, die ganze Überlegung steht schon, der Fragenkatalog ist da. Lass uns erst mal anfangen, lass uns das mal in eine Software gießen. Das war meine Grundannahme. da ich... zwei linke Hände und an jeder Hand zehn Fuss, ja zehn habe, was Programmieren angeht, habe ich gesagt, Vibecoding, rein damit. ja, dann hatte ich das Glück, würde ich mal behaupten, weil das hat nicht jeder, dass ich hier einen Senior Developer oder Principal oder einen gestandenen Developer direkt vor mir im Call hatte.
Ralf Richter:So Quatsch.
Michael:der mir gesagt hat, ich hoffe du machst das richtig. Und ich so, ja sicher, selbstverständlich mache ich das. Wie sieht denn richtig machen aus, Ralf? Und über das Thema sind wir quasi jetzt da reingestolpert. Und ja, ich habe schon viel gelernt. Das wollen wir jetzt mal so bisschen aufgreifen und mit euch teilen.
Ralf Richter:Hehehehehe! Es ist tatsächlich gerade mein aktuelles Lieblingsthema. kann wirklich... Es ist egal, auf welche Konferenz ich gehe. Wenn es irgendwie ansatzweise mit Dev zu tun hat, reiche ich das Thema ein und sage, lass uns darüber sprechen. Ich finde es wichtig. es ist nicht irgendwie, dass ich jetzt als gestandener Senior Software Entwickler mit Micha von oben herab da gesprochen habe, sondern gesagt habe, so, ich verstehe deinen Ansatz, aber... Lass uns da mal ganz kurz gezielt hinschauen. Du bist jetzt Bäcker und fängst an, Rohre zu verlegen. Du kannst das tun, weil du jetzt ja AI Und AI sagt ja einfach Handschlag für Handschlag, was du tun musst. Das wäre im Handwerk wahrscheinlich gar nicht mal verkehrt und könnte funktionieren. Weiß ich jetzt nicht, wie genau dann Standards eingehalten werden würden, die man üblicherweise kennt, wenn man das gelernt hat.
Michael:ja. Kleinigkeiten.
Ralf Richter:Ihr habt schon ein wichtiges Wort gehört. Standards oder Methoden und Vorgehensweisen, Scaffoldings, all diese schönen magischen Worte, so ein Softwareentwickler liebt. Man hasst sie, aber sie sind wichtig. jetzt stellen wir uns also vor, was passiert. Also irgendwie, der Micha hat das jetzt nicht irgendwie gemacht, sondern Micha, ich finde das nochmal erwähnenswert, was du genommen hast. Also wir können es ja alles erzählen, ist ja Open Source. Du hast einen neuen Freund und der heißt Paperclip.
Michael:Genau. Also ich bin in den letzten Monaten so durch ganz viele Open Source Wellen geritten. Ich habe mir irgendwann mal ein OpenClaw aufgesetzt. Da kann man mal später darüber reden. Aber parallel dazu habe ich auch eine Software Suite kennengelernt. Software Suite ist auch falsch gesagt. Open Source Projekt kennengelernt, was Paperclip AI heißt. Und das im Grunde das Versprechen. dass du mit Hilfe von Paperclip mehrere Agenten steuern kannst. Das ist auch der Kernfokus da drauf. Das heißt, wenn ihr euch auf dem Repo von Paperclip anschaut oder umschaut, dann seht ihr, das ist die Steuerung von mehreren Agenten. Das ist das, was da grundsätzlich versprochen wird. Da gibt es relativ viele. Da gibt es inzwischen auch Hermes und noch ein paar andere Sachen, man wunderbar mit nutzen kann. habe mich dafür entschieden weil ich das ganz spannend fand denn man beginnt als firma das fand ich ganz spannend das heißt ich habe ihnen einen namen gegeben habe gesagt so das ist die aufgabe dieser firma so ein bisschen die vision den ansatz dahinter und dann hatte ich meinen ceo der rott
Ralf Richter:Ganz genau, ich wollte es gerade sagen. Was dem Michael Alassane daran wirklich gut gefallen hat, ist, dass er quasi eine Kopie von sich machen konnte. Das war das, was ihn getriggert hat hier.
Michael:Genau. Genau. Und dem habe ich gesagt, so jetzt pass mal auf. Ich will das, was ich euch eben gerade beschrieben habe, will ich umsetzen. Und hier sind die Sourcen dazu. Da er gesagt, boah ja, okay, dann brauche ich erst mal einen CTO, also einen weiteren Agent, der dafür zuständig ist, mal das technologisch zu bewerten. Was ist denn da? Wie kann man das umsetzen? Und das war der nächste Schritt. Und dann hieß es. Ja gut, wir da jetzt anfangen, dann brauche ich einen, entwickelt, dann brauche ich jemanden, der Dokumentation schreibt, dann brauche ich jemanden, der anfängt mit meinem UX, also meinem Layout quasi zu designen. Und sukzessive gab es dann auf einmal eine Organisation von fünf Agents. Einen Steuerungsagent, der CEO, der CTO, der das technologisch betrachtet und dann eben diese drei anderen. Was für mich total spannend ist, ist, denen kann ich alle unterschiedliche Modelle mitgeben. Und auch da das kann ich über den CEO oder über den CTO Agent steuern lassen. Das heißt, der ist in der Lage, dann auch diese Agents wieder anzupassen, damit ich quasi das Beste rausholen kann, weil es bringt nichts, wenn ich einen, weiß ich nicht, Standardmodell nehme und dann in Richtung Coding gehen möchte oder wenn ich jemanden, wenn ich ein Modell nehme, was nicht gut für grafische Darstellung ist und sage bau mir jetzt mal bitte das passende UX dazu.
Ralf Richter:Also wir hören hier schon ganz viele Sachen. Zum einen, wir hören ein ganz neues Arbeitsmodell, das sich hier etabliert. Das nennt sich Agentsic AI. Wir können nicht mehr aufhören, darüber zu sprechen. Wir dürfen es nicht mehr wegignorieren. Macht es gerade sinnvolle Sachen? Schwierige Frage. Führt es zu komischen Sachen? Ja.
Michael:Ja, vielleicht auch mein Hype. Ja.
Ralf Richter:Wir vertieben das Thema später. Aber ich möchte, ihr wisst, dass ihr das auf jeden Fall auch in dem Kontext Gentic AI sehen wollt. Und dann habt ihr jetzt noch ganz viele andere wichtige Sachen gehört, da ist so gefallen so Modell und was er nicht gesagt hat, aber gemeint hat, ist die Multimodalität, also das Verständnis von Visuellem beispielsweise oder auch Auditiven, also Sprache. Also es gibt ganz interessante Dinge, die Micha hier miteinander verbunden hat und verknüpft hat. quasi sich auszudrücken und dafür zu sorgen, dass das, was er da so hat, zu irgendwas wird, was er sich so wünscht. Und ihr habt ganz tolle Rollen gehört, CEO, CTO. Geil. So ein Software-Team besteht da üblicherweise auch aus dem CEO, CTO und so.
Michael:den Rest habe ich schon nicht mehr im Spass. Nee, gar nicht. Das ist mir auch bewusst. Deswegen bin ich ja froh, dass da ein Coder dazugekommen ist. Also ein Agent, der sich speziell den Code Teil kümmert. Genau. Ich habe dann auch, wie gesagt, diesen UX und das andere müsste ich nachgucken. das ist ja genau der, was mich begeistert hat. Mir geht es ja gar nicht dieses Thema Softwareentwicklung. Dafür habe ich ja ganz viele Einblicke bekommen von dir.
Ralf Richter:Eins.
Michael:Was mich begeistert hat, ist, dass wir inzwischen an dem Punkt sind, wir aus Best Practices oder aus dem echtem Leben heraus den Gedanken kriegen, wir brauchen einen Spezialisten für eine bestimmte Aufgabe, also hole ich mir dafür einen eigenen Agent. Ich kriege damit quasi meinen Ansatz von diesem ganzen Multi-Agent und Orchestrator. auf einmal tatsächlich zum Leben. Das ist das, was mich begeistert.
Ralf Richter:Cool, also was du beschrieben hast ist Agents Artificial Intelligence und wo wir hier von reden ist quasi, dass wir das LLM zwar noch benutzen, aber es ist ein Werkzeug, genau das zu tun und da sitzt jetzt so eine Schicht darüber, die kann quasi ermitteln. Ich brauche eine bestimmte Fähigkeit. Das kann entweder ein Skill oder ein Agent sein. Die unterscheiden sich sehr voneinander.
Michael:Ja.
Ralf Richter:Anyway, können wir auch später vertiefen, aber ich wollte, dass ihr das schon mal gehört habt. das ist ein ganz gefährlicher oder es ist ein ganz schöner Hype gerade. sprechen einfach nicht mehr darüber, dass solche Agenten unterwegs sind oder Agentische oder sowas, sondern wir reden wirklich über Agentic Artificial Intelligence und die quasi Erweiterung zum LLM, wo Aufgaben teilweise oder vollständig automatisch ausgeführt werden. Wir kennen OpenAI Frontier beispielsweise. Wir haben Google auch, die von Frontier Intelligence with Action sprechen. Wir kennen Microsoft, die quasi Agent 365 bauen mit Co-Pilot und eine eigene Frontier Suite. SAP hat Autonomous Enterprise. Also es gibt ganz viele Ideen dazu und eben Paperclip beispielsweise hier jetzt von als Open Source Variante, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass wir In naher Zukunft dann eine Payversion davon werden sehen, aber...
Michael:niemals. Open Source bleibt Open Source. Vielleicht schauen wir mal.
Ralf Richter:Aber genau das ist das und technische Einordnung ist jetzt nicht so neu. Es geht nicht darum, dass wir neue Modelle oder irgendwas haben, sondern es ist eine Nutzung, wo Modelle als Stack aus der Tool-Nutzung mit Kontextverwaltung, Berechtigungen, bestimmten Ausführungsumgebung oder auch Sandbox genannt, irgendwelche Tasks ausführen, die langläufig sein können. mit der entsprechenden hoffentlich mit der entsprechenden governance transperenz literacy nachverfolgbarkeit und der probleme anzahl ist groß mit diesem thema aber sie werden dadurch nützlicher und fragiler also sie können hinfallen bullshit machen ai kann wunderbar strukturiert halluzinieren ihr könnt euch das nicht vorstellen das ist ziemlich krass und natürlich ist es wirtschaftlich enorm enorm reizvoll ich meine
Michael:Mhm.
Ralf Richter:Micha, lass uns darüber sprechen. Was hättest du für ein Team anstellen müssen oder anheuern müssen, das jetzt hier machen zu können oder gemacht zu haben?
Michael:Ja, ohne es genau zu wissen hätte ich ja mindestens mal drei, wahrscheinlich vier andere Personen dazu gebraucht. Ein Senior Developer, der alleine schon mal in der Lage ist, eine Architektur zu skizzieren, wohin das überhaupt hingehen soll. Also alleine, was ja ein Aufwand gebraucht hätte, damit sich eine Person damit auseinandersetzt, was es dort gibt, dann entscheiden zu können, welchen Weg wir beschreiten müssen, mal zu einem Ziel zu kommen, welche Architektur dahinter kommt. welche Art von Datenhaltung, Zugriffsmanagement, die ganze komplette Überlegung für die Gestaltung einer Software überhaupt erst mal anzustarten. Da hätte ich glaube ich schon eine Person gebraucht, ja, ich glaube mehrere Stunden, aufgrund der Menge an Dokumentationen würde ich sagen, ja Tage, damit reinfinden muss und dann in ein Thema, was wahrscheinlich auch gar nicht so trivial ist. Das heißt, ich bräuchte noch den Spezialisten, der das, was an fachlichem Know-how dahinter steckt, so weit übertragen kann, dass ein Entwickler versteht, was das Ziel dahinter ist. Also diese Anwendersicht, da trägt einer was ein und dahinten geht ein grünes Lämpchen an.
Ralf Richter:Ja, du hast viele Argumente gerade gemacht. Und jetzt kommt's noch obendrauf. Zeit. Wir haben doch alle keine Zeit mehr heute. Femke Conilson hat einen richtig coolen Post rausgegangen und hat gesagt, eigentlich habe ich jetzt mehr Zeit als früher, weil ich benutze ganz viel Virtualisierung von oder AI-Agenten, die ganz viele Aufgaben fantastisch für mich erledigen. Aber sobald die fertig sind, ich die nächste Aufgabe raus und beschäftige mich damit was anderem. vielleicht ...
Michael:Ja. Mhm.
Ralf Richter:mach ich hier was falsch. Aber in deinem Fall wäre das ja tatsächlich so. Du hast... quasi die Zeit auf der Autofahrt, während der Zugfahrt, nach einem Talk, nach einem Gespräch oder irgendwann, und da schießt dir eine Idee, oder am Abend, und du willst sie loswerden, aber dann musst du sie runterschreiben, sie wird dann erst umgesetzt irgendwann, wenn derjenige Zeit hat, eingeplant hat, etc., pp. Die Verfügung ist schon groß, also es passiert sofort. Aber auf der anderen Seite, wie ich es gerade eben schon gesagt habe, also Agenten können nicht nur Texte oder strukturelle Sachen hallucinieren.
Michael:Absolut.
Ralf Richter:Sie können auch Handlungen halluzinieren. Und das habe ich ja schon mal in einem Talk mitgebracht. Ich selber entwickle ja schon seit vielen Jahren an so Software-Produkten, die mir das Leben leichter machen. Software-Entwickler sind faule Säue. Das ist einfach so. Wir haben die Faulheit erfunden. Und warum wir Software-Entwickler geworden sind, ist die Tatsache, dass wir damit automatisieren können ohne Ende. Und genau das machen wir. Und ich habe dabei die Erfahrung gemacht, wenn ich AI dazu benutze, Holy shit, es kann dir ganz schön ins Gesicht lügen und erzählen, hey, hab ich alles fertig gemacht, ist alles da, wunderbar. Wenn du dann aber keine Evidenz darüber hast, dass es so ist, du es nicht nachvollziehen kannst, die Inhalte nicht prüfen kannst, et cetera, pipi, das kann. Zur Sicherheitsvorfällen fühlen. Du kannst Berechtigungskonzepte komplett in Jordan schicken damit. Du kannst das, du hast das Silent-Scheitern einfach irgendwo mit dabei. Das ist nicht ausgeschlossen. Deswegen hatte ich vorhin gesagt so Agentic AI, geiler Scheiß, aber bitte richtig. Und das ist total schwer. Und es gibt noch einen Nebenkriegsschauplatz, ich persönlich ziemlich wichtig finde. So wie jetzt der Micha das gemacht hat und gesagt hat, ich hab zwar keine Ahnung davon, aber ich mach das jetzt einfach mal. Führt unter Umständen zu ganz komischen Seiteneffekten. Und es ist ja nicht nur der Micha, der jetzt sagt, ich hab zwar keine Ahnung, also mach ich das jetzt mal. Das machen ja jetzt ganz viele. Und das bedeutet der Overhead, der damit zusammenkommt. Also wir Handlungslosen versuchen Dinge zu lösen, von denen wir keine Ahnung haben. Also bedeutet das ein Rechercheanteil, der vielleicht gut oder schlecht läuft und das mal wieder hin und her geht. Dann muss man wieder nachfragen und Nachforschung. Dann braucht die vielleicht wieder neue Informationen, damit das irgendwo herkommt. Also wir verbrennen eine Menge an Tokens und Tokens können wir gleichsetzen mit Energieverbrauch. Und wir kriegen hier echte Probleme gerade. GitHub möchte seine Ressourcen vertreißigfachen statt verzehnfachen, so wie das Anfang des Jahres der Plan war. Und das ist nur ein Unternehmen, das ich gerade rede, das sehr erfolgreiche Coding Agent draußen hat, beziehungsweise eine AI Plattform für Code. Und das ist krass. Wir reden hier wirklich über einen enorm hohen Verbrauch. Wir haben einen Speichermarkt, der quasi gerade besser ist als jede Gold-
Michael:Okay.
Ralf Richter:Investitionen, die man tätigen kann. Es ist krass. Wir effiziente, richtig krasse Peaks in diesem Markt und trotzdem. Ist er nicht rentabel? Also wen es interessiert und da mal Bock hat, sich damit auseinanderzusetzen. Es gibt eine Uhr eine Webseite, die sich damit beschäftigt. Die heißt ist Profitable Yet? Ich finde sie sehr geil. Man sieht sofort auf einen Blick, wer in Nvidia investiert hat, hat alles richtig gemacht. Beim Rest sieht es so ein bisschen... Na, die App. Aber es ist geil, Seite schauts euch mal an, dann versteht ihr, wovon ich spreche. Das heißt, wir haben Probleme auf vielen Seiten. Und die sinnvolle Nutzung von AI ist jetzt wirklich angesagt. Jetzt hat Daryf gesagt, Micha, geil, dass du mir das erzählst. Schade, dass du diesen Ansatz gewählt hast. Lass uns mal darüber sprechen, wie man das vielleicht besser machen könnte. Ich sag bewusst nicht richtiger und ich sag bewusst auch nicht, dass das hundert Prozent besser ist, sondern es gibt einen Ansatz dafür, wie man Softwareentwicklung mit Vibe Coding unterstützt, in einem sinnvollen Team mit sinnvollen Fähigkeiten umsetzen kann. Und das ist die BMAD Methode. BMAD steht für Build More Architects Dreams und Das ist der Fakt. Da kommt man aber eigentlich nur drauf, wenn man ein bisschen Ahnung hat von dem, was man tut. Nämlich weil man, und hier ist es wie schon vor 20 Jahren, you need to know how to Google. Und das ist Domänenwissen. Und die wenigsten Leute googeln ja heute, sondern machen ihre Recherche über AI. Das kann gut sein, muss aber nicht. Deswegen bin ich immer noch der Auffassung, dass Domänenwissen durch nichts zu ersetzen ist, durch mehr Domänenwissen und älteres Domänenwissen. Hilft also enorm, das Richtige zu tun und auch zum Beispiel effizienter ans Ziel zu kommen. BeMAT unterstützt dich sehr dabei. Es liefert dir ein Team, das du sehr schnell in deine Umgebung, in deine Coding-Umgebung integrieren kannst. In meinem Fall ist das Visual Studio Code. Hallo, ich bin MVP und sehr Microsoft-nah. Ja, ich benutze Visual Studio Code. I love it. Du installierst das quasi mit einer, das ist eine einfache NPM-Ausführung und die hammerst du einfach nur in deinem Projektverzeichnis rein und dann legt er los, stellt dir noch drei, vier Fragen und unter anderem wie das Projekt heißt und so weiter und so fort und dann analysiert es. So, jetzt war das in meinem Fall so und das war das Eindrucksvolle, was ich Michael eben zeigen konnte. Ich habe das auch gemacht, also weitgecoded. Ich wollte einfach schnell zum Erfolg, ich brauchte was. Es ging ein privates Zeug, was ich hier so mache. Ich zock ganz gerne mal ein Online-Game und da gibt es eine Teamverwaltung, die sehr anstrengend ist, wenn man das auf einem manuellen Wege macht. Ich hab mir halt als Software-Entwickler dafür eine Automatisierung gebaut. Wie sollte es anders sein? Die Arbeit ausgelagert und so weiter und so fort. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, hab aber schon das Gefühl gehabt, so dass es ganz schön ruckelig ist, unterschiedlich war und so war. Und bin auch an den Punkt gekommen, wo es dann immer wieder Probleme gab. die Software zu bauen und am Ball zu bleiben. B-MAT hat dann quasi eine Analyse darauf gemacht, weil das ja kein Greenfield ist, sondern Brownfield. Habe ich also gesagt, du musst dir erstmal den Kontext holen von diesem Projekt, in dem wir unterwegs sind. Und das macht B-MAT dann auch und analysiert den Kontext deines Softwareprojektes. Und rausgekommen ist, Wunder, Wunder, dass meine Software unter anderem, wie war das vorhin? 18 verschiedene 12 verschiedene Implementierungsmuster, 8 verschiedene Coding-Konventionen und 10 kritische Regeln verletzt. Fand ich dann schade. Und ich bin wirklich schon lange im Business, seit 29 Jahren mache ich das. Und ich habe nicht eine Zeile Code geschrieben hier, weil es mir egal war, weil es keine kritischen Themen sind, die da drin sind. Aber ich habe sehr viel über BIMAD gelernt. Es hat dann angefangen, mich Dinge zu fragen, was diese Software macht und hat dann analysiert, ob es im Markt vielleicht schon sowas gibt. Ja, holy shit, ist das geil, Denken wir heute gar nicht mehr drüber nach. Warum soll ich denn am Markt nachschauen, ob es das schon gibt, wenn ich einfach einen Coding Agent beauftragen kann? Bau mir das doch mal bitte, dann hab ich es doch. Ja, nein. Du bezahlst auch dann dafür. Erstens kriegst du schlechte Software und zweitens hast du die Tokens dafür bezahlt. Hast du nur noch nicht gemerkt. Und Achtung, viele dieser Anbieter stellen gerade Token Usage war gestern. Jetzt gibt es was anderes dafür. Spannendes Thema würde ich gerne in einer nächsten Folge mal draufkommen. Was passiert eigentlich mit den Kosten bei den einzelnen Anbietern von AI gerade? Aber ihr merkt schon, es gibt halt vieles bei BIMAD, das du richtig benutzen kannst. Ein UI UX Designer, der analysiert deine aktuelle Umsetzung der Überfläche, wie du dir das gedacht hast. Der kann Bilder verarbeiten. und kann sehen, so sollte das aussehen, so sieht das jetzt aus. Das ist nicht das, was wir wollen. Also müssen wir hier einen Change anstoßen. Du bekommst einen Backlog mit Epics, mit User Stories, Tasks. Du bekommst ein Team, das diese abarbeitet. Dann wird das reviewed und entsprechend so, wie agil die Softwareentwicklung ist. Und ja, es beschäftigt dich natürlich auch. Du kannst das Ding automatisieren lassen. Du kannst... Jira Confluence anbinden, deine Dokumentation zu machen. kannst also deine Software Truppe mit BIMAD jeweils so ausstatten, dass sie alle ein eigenes Team hätten, gewisse Aufgaben zu erledigen. In einem sauberen Code, mit sauberer Dokumentation drum herum. Kontext bleibt immer erhalten. Du hast immer die Stories dazu. Also ich, das ist ein Traum. Es funktioniert wirklich toll. Und es ist aber gleichzeitig auch so, dass du lernst, dass die Umsetzung in sehr viel kleineren Schritten passiert. Also wenn du vorher Vibe gecoded hast, dann ist unter Umständen passiert, dass der keine Ahnung wie viele hunderte Zeilen von Code geschrieben hat und Feature implementiert hast, weil du das gerade so ausgeballert hast in dem Prompt, den du reingegeben hast. Und hier bei B-MAD passiert das, dass der mit dir quasi der Product Owner geht mit dir durch das Backlog und baut daraus dann Epics, User Stories, Tasks. Und es wird dann schön sukzessive abgearbeitet und es entsteht wirklich Trodakot dabei. Also ich kann es nur jedem empfehlen und ich habe es vorhin in Micha erzählt und deswegen haben wir jetzt angefangen das aufzunehmen, weil er gesagt hat, vielleicht hätte ich das vorher mal verstanden sollen.
Michael:Ja, aber ich meine, das ist ja was, wo wir, glaube ich, auch immer noch so bisschen Bildungsauftrag haben. Diejenigen, die damit aus der Domäne kommen, die Erfahrung haben, dann auch zu sagen, das ist schön und gut, wie du es machst. Kannst du machen, ist dann aber kein Kacke, so dieser Standardspruch. Genau diese Variante hast du ja dann jetzt auch, wenn du einfach anfängst mit Vibecoding und dann anguckst, na ja, es funktioniert ja alles. Wir haben vor einem Jahr mal angefangen, ein kleines Tool intern zu entwickeln. Auch über WIPECoding. Und das Ganze wurde mit Claude geschrieben. Oder Claude hat es geschrieben, würde ich genau so sagen, weil auch da wieder kein Entwickler involviert war. Und dann habe ich das genommen, als es in Anführungsstrichen fertig war, und habe es gegen Codex geworfen. Dann habe ich diese Standardfragen gemacht wie, okay, überprüf das mal bitte nach Security Issues. Und siehe da, waren acht Security-Issues mit Bar Inklusive, dass dort Inhalte verändert werden konnten. Zum Glück waren das alles nur lesende Daten, keine schreibenden Daten oder dass da irgendwie noch eine Injection passiert, auf die Quellsysteme, Banken, irgendwie noch mal darauf zugegriffen werden kann. sondern dann eben nur lesen und es wäre dann in der Datenbank gelandet. Aber nichtsdestotrotz, auch das sind das alles sehr kritische Informationen, die besonders schützenswert sind, dass wenn ich dann einfach über die Webseite gehe und dann mit einer Injection einfach irgendwo reinkomme, direkt auf die Datenbank zugreifen kann, ja holy moly, das willst du nicht. Und genau da fängt es eben an. Das Wipe Coding glaube ich so dieser jetzt kann jeder alles entwickeln. ganz guter Start ist bis zu dem Zeitpunkt, wo es dann wirklich mal kritisch wird und wo dann auch wirklich ein Softwareentwickler drauf schauen sollte oder, so wie du es gerade gesagt hast, einfach auch das Bewusstsein da sein sollte, dass jahrelange Erfahrung aus dieser Softwareentwicklung auch schon in Frameworks, in Methodiken und deswegen BIMET klingt für mich so, als wenn ich das heute Abend auf jeden Fall mal noch ausprobiere. Dann auch zu nehmen und zu sagen, das kann ich nehmen und auf meinen existierenden Code jagen. Selbst wenn der schon gewipecoded wurde, dann habe ich etwas mit dem BIMAT drüber gehen kann, Review Prozesse durchlaufen kann und dann eben auch Verbesserungen machen kann. Das finde ich gut und vor allen Dingen auch diese unterschiedlichen Aspekte, die du angesprochen hast mit, ihr guckt auf die UI, ihr guckt auf den Code selbst. Welche Art der Implementierung sind damit bei? Auch das ist eine Erfahrung. Die AI hat am Anfang eine Idee und entscheidet sich dann manchmal auch noch für andere Umsetzungsarten.
Ralf Richter:Genau, also das ist genau der Punkt. Also das, was wir ja aber eigentlich auch von Anfang an geprägt haben und gesagt haben in diesem Podcast, schon immer. Es ist einfach so, bleibe in der Domäne, in der du dich auskennst, in der du validieren kannst, ob der Output den AI dir liefert, das richtige Ergebnis liefert. Es ist einfach wirklich so, selbst wenn du AI bittest, so wie das der Micha gemacht hat und sagt, überprüft es bitte mal auf Sicherheitsanforderungen Jensel.
Michael:Mhm.
Ralf Richter:Dann kann da ein Ergebnis rauskommen, bedeutet aber noch lange nicht, dass es umfassend ist. Also man müsste zum Beispiel mal hergehen und dann sagen, und beziehe dabei die OWASP mit ein. Und dann müsste man aber auch wissen, was das ist und warum das existiert und so weiter und so weiter und so weiter. Das sind die Themen, die mich einfach furchtbar beschäftigen. Ich sag gar nicht, dass du Vibecoding nicht benutzen sollst. Für ein Proof of Concept, für einen funktionalen Durchstich, go for it. Mach das einfach, bereite dich damit vor, überzeug deinen Kunden, zeig ihnen, dass es geht. Geile Idee? Machen, einfach machen, wirklich, tu das. Aber dann, pack es in Struktur. Nehm es, so wie das Qualitätsanforderungen immer erfordert haben. Wir sind Deutsche an der Stelle, Ingenieure. Ja, auch Bedenker, ich weiß schon. Aber es ist an der Stelle einfach wirklich so wichtig. Dass man das in den richtigen Rahmen macht, ist immer nicht alles so easy-feezy und wir machen hier Babi und Can-Zeug, sondern es geht etwas. Vielleicht entwickelst du die nächste Banking-Software oder ich weiß es nicht, was du für eine Idee hast zur Umsetzung. Meiner Ansicht nach ist es sehr gut, wenn man da so Tools, also B-MAD ist nur eins. Es gibt zwei, drei weitere davon und wir werden sicherlich in einer anderen Folge nochmal die anderen Tools besprechen. BIMAD ist auf jeden Fall ein Open Source Tool, das liefert dir Agenten und unterschiedliche Skills, unter anderem auch sinnvolle Tests für deine Software erstellen zu lassen, die dafür sorgen, dass deine Software immer lauffähig bleibt, weil jede Implementierung wird gegen diesen Test laufen und der muss grün sein und das macht zum Beispiel sehr viel Unterschied. Wenn du eine Implementierung hast, die läuft nicht auf grün, dann wird sie nochmal angeschaut und du... kann sich zurücklehnen und sagen ich weiß ich habe diesen test der sichert diese Funktionalitäten ab und erst wenn der grün ist läuft es weiter und das ist toll das entspannt unwahrscheinlich du rennst nicht in so viele Überraschungen rein und obacht auch bei der feature Implementierung macht die MAD manchmal einfach Mist weil Problem nicht oft 40 bis 50 cm vor dem Bildschirm Deine Anforderungen, Mistmann. Und dann kommt einfach nur Bullshit raus. Also, be met method. Open Source Framework. Kostenlos. Eine Zeile zum installieren. Kann lokale Modelle benutzen. Unterstützt Codex, unterstützt GitHub, Co-Pilot und noch viel, viel mehr. Kann in unterschiedlichen Entwicklungsumgebungen benutzt werden. Der Ansatz ist nicht nur ein KI-Code-Generator, sondern es ist mehr oder weniger als methodischer Ansatz.
Michael:Ja.
Ralf Richter:Agile Softwareentwicklung im gesamten Team mit allem was du eigentlich an Rollen benötigst für Agile Softwareentwicklung und ein Stück weit darüber hinaus. Besonders interessant finde ich, dass du eine große Planungstiefe erreichen kannst mit BIMAT. Achtung, Fokuserbrauch ist nicht unbeachtlich hier. Und damit kannst du die typischen Phasen, die du eigentlich hast, wenn du von Brainstorming Richtung Produktanforderungen über Architektur nach Testing, und dann Implementierung und auch Produktionsreife gehst, damit hervorragend abbilden. Solange du weißt, wie es einigermaßen geht. Dieses Tool hilft dir extrem dabei, weil es schlägt dann auch vor, jetzt sind wir eigentlich so weit, dass wir diesen Schritt machen können. Und dann rufst du den nächsten Schritt auf und so weiter und so fort. ich finde es total spannend und interessant und deswegen haben wir es hier mit aufgebracht. Und ich bin wirklich gespannt, Micha, was du zähst das nächste Mal, nachdem du es ausprobiert hast.
Michael:Das werde ich auf jeden Fall, weil ich habe sehr viel gelernt, sehr viel, ich sag mal, mir ist schon bewusst, was ich mit Wipecoding mache, dass da jemand sitzt, der davor sitzt und keine Ahnung hat, dann hinterher eine Software zu haben. Ich habe gewisse Parameter, wo ich weiß, das möchte ich haben, aber ob das jetzt
Ralf Richter:Glaub ich.
Michael:irgendwie eine bestimmte Art der Implementierung ist, das interessiert mich dann am Ende des Tages auch nicht. Und genau das ist, ich, da bin ich nicht alleine und das ist ganz, ganz gefährlich. Auch das ist mir bewusst. Das heißt, ich hinterfrage tatsächlich für mich ganz oft, wo haben wir denn diese Grenzen, welche Daten wie, in welcher Art und Weise sind geschützt, in welcher Form und müssen geschützt sein. Long story short. Ich liebe es, dass wir auch eine Community haben, eine Open Source Community haben, die sich dieses Problems annehmen und sagen, wir haben schon längst dafür, seit Jahrzehnten haben wir Methodiken. Die müssen wir jetzt einfach mal mit den neuen Mitteln noch umsetzen können. Und ich finde das cool. Bin echt begeistert.
Ralf Richter:Ich finde es auch mega geil. Aber ganz ehrlich, ich meine, wir sind im Moment in der tollen Situation oder was heißt? Ich glaube, manche Unternehmen in der verzweifelten Situation, andere Unternehmen in tollen Situation, dass sie AI verwenden und die Adoption auch im Enterprise Umfeld steigt. Ein Problem der Unternehmen ist, was ist der ROI? Und Wenn wir März 2026 betrachten, wir das erste Mal eine AI-Nutzung von 50 Prozent der Unternehmen. Und Gardner hat gesagt, weltweit werden die AI-Ausgaben so circa 2,59 Billionen US-Dollar in 2026 sein. Also ein Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist wirklich krass. Deswegen ist es auch wichtig, dass wir das nächste Mal darüber sprechen, wie die preisliche Entwicklung von AI-Systemen geht, also gerade hinsichtlich dieser Entwicklung. Ich möchte auch gerne über das Thema ROI nochmal sprechen. Wie kommt man da vielleicht hin? Was sind valide Faktoren, sie in einem ROI zu berücksichtigen? Ist das bei AI das gleiche wie bei anderen Systemen oder muss ich da vielleicht einen anderen Ansatz wählen? Das sind, glaube ich, ganz wichtige, wichtige Sachen. Und wir sollten uns vielleicht auch mal ganz kurz nochmal mit dem ganz wichtigen Thema Regulierung auseinandersetzen. Also sowas, was AI, EU AI Act angeht. EU Data Act dürfen wir bei AI einfach nicht außen vor lassen, weil ohne Data sind wir mit der AI auch dumm. Und ich glaube, das sind so ein paar wirkliche Themen, die sollten wir vielleicht das nächste Mal noch mitnehmen. Weil 2. August 26 Bundesnetzagentur braucht man ein KI-Real-Labor auf nationaler Ebene, das bereit gemacht werden soll. Also es gibt ganz viele tolle Sachen, die da jetzt gerade hochpoppen, wo ich ganz wirklich interessant finde. Über die wir reden sollten, Micha. Und natürlich Im Sinne unserer Kurzserie, machen jetzt einfach eine draus, Softwareentwicklung oder Vibecoding. Wäre ich mega gespannt, mega gespannt über das, was du mit BIMET an Erfahrung hast und ich würde vielleicht das zweite, den zweiten Ansatz dafür mitbringen, wie man da noch rangehen kann.
Michael:Das bin ich gerade. Ja, lieben gerne, lieben gerne.
Ralf Richter:Klingt mega spannend. Ich bin mega happy, dass wir es geschafft haben, die ganze Folge zusammen zu bekommen. Ein bisschen über der Zeit, wir uns eigentlich vorgenommen haben. sind bei 39 Minuten. Aber ich glaube, lustig genug zum Anhören.
Michael:denke ich auch und damit würde ich sagen wir sind durch für diese episode wir hören uns dann bei der nächsten die wird jetzt zeitnah folgen wir haben schon den nächsten termin also wir haben zumindest schon mal die ersten grundlagen für unsere vorsätze gebaut und damit würde ich sagen reife ich dir auf dem schlauch wir haben so eine schöne abkündigung gehabt
Ralf Richter:Bleibt neugierig, folgt uns weiter und wir hören uns und sehen uns das nächste Mal. Vielen Dank fürs dabei sein. Wir hören uns, euer Decode AI Team, Michael und Ralf. Ciao Leute.
Michael:Ciao!
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