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Vibe Coding im Realitätscheck: Was kosten AI Agents wirklich?

Michael & Ralf Season 2 Episode 2

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Hallo liebe Community,

Vibe Coding klingt nach Softwareentwicklung auf Zuruf: Idee formulieren, AI Agents losschicken und wenig später ist die fertige Anwendung da. In der Praxis kann das Ergebnis allerdings auch ein technisch funktionierendes Produkt sein, das nur leider niemand bestellt hat.

In dieser Episode von DecodeAI berichten Michael und Ralf vom Praxiseinsatz agentischer Softwareentwicklung mit Paperclip AI, lokalen KI-Modellen und Claude Sonnet. Michaels virtuelles Entwicklerteam aus CEO, CTO, Product Manager, Developer, UX und Quality Assurance verarbeitet Millionen von Tokens und arbeitet tagelang. Das erste Ergebnis: sauber entwickelt, aber fachlich komplett am Ziel vorbei.

Damit beginnt die eigentlich spannende Frage: Was kostet Vibe Coding wirklich? Denn Tokenpreise erzählen nur einen Teil der Geschichte. Lokale Hardware, Stromverbrauch, Speicher, Cloud-Abonnements, Arbeitszeit, Monitoring und fehlgeschlagene Entwicklungszyklen gehören ebenso in die Rechnung. Und spätestens beim Return on Investment wird deutlich, wie schwierig es ist, den wirtschaftlichen Nutzen von AI und automatisierter Softwareentwicklung realistisch zu messen.

Außerdem vergleichen Michael und Ralf zwei unterschiedliche Ansätze: Die BMAD Method bringt Struktur, Rollen und klar definierte Entwicklungsphasen in AI-gestützte Projekte. Ruflo setzt dagegen auf die technische Orchestrierung ganzer Multi-Agent-Systeme mit gemeinsamem Gedächtnis, MCP, CLI und spezialisierten Agents. Vereinfacht gesagt: Ruflo skaliert Agenten, BMAD skaliert Verständigung.

Mit ccusage kommt zudem ein praktisches Tool zur Sprache, das den Tokenverbrauch verschiedener Coding Agents lokal auswertet. So werden tägliche, monatliche und sitzungsbezogene Kosten sichtbar, auch wenn das zentrale Enterprise-Dashboard mal wieder nur für Personen mit den richtigen Berechtigungen existiert.

Eine Episode über Vibe Coding zwischen Wunschkonzert und Wirklichkeit, die tatsächlichen Kosten von AI Agents, lokale KI-Infrastruktur, Governance, Observability und die wichtige Erkenntnis: Auch ein autonomes Entwicklerteam sollte gelegentlich gefragt werden, ob es noch am richtigen Produkt arbeitet.

Ralf und Michael

AI, Microsoft Build, OpenAI, language models, AI development tools, hardware advancements, Google Gemini, technology development


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